Ich
habe den Juso-Bundesvorsitz nie als Sprungbrett in die Berufspolitik
gesehen, sondern stets betont, dass ich meine Ausbildung beenden möchte.
Unterschiedliche Faktoren sind nun zusammengekommen, so dass eine
Fortsetzung meiner Ausbildung zu diesem Zeitpunkt für mich notwendig
erscheint.
Die Entscheidung ist mir sehr schwer
gefallen. Es war eine großartige Erfahrung, mit so vielen engagierten
Genossinnen und Genossen zusammen zu arbeiten und für linke Positionen
zu kämpfen.
Der Juso-Verband ist in einem guten
Zustand, so dass ich diese Entscheidung auch politisch verantworten
kann. Wir haben in den letzten Jahren unser inhaltliches Profil als
linker Jugendverband geschärft, unter anderem mit der Debatte über „63
Thesen - Für eine Linke der Zukunft“. Wir haben uns in die Diskussion um
die Ausrichtung der SPD eingebracht, insbesondere mit dem Einsatz gegen
die Bahnprivatisierung und für die Vermögenssteuer. Wir haben unser
außerparlamentarisches Engagement intensiviert, zum Beispiel mit unserer
Beteiligung an antifaschistischen Aktionen.
Ich habe keinen Zweifel, dass die Jusos
auch weiterhin als linker Jugendverband kämpferisch, offensiv und
leidenschaftlich für eine linke Politik in der Gesellschaft und in der
Partei eintreten werden.
Einen ausführlichen Brief an den
Juso-Verband gibt es hier.




