Umso unverständlicher ist es, dass 65 Jahre danach und 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, die Bundesrepublik Deutschland weiterhin der nuklearen Doktrin anhängt. Heute noch lagern Atombomben auf deutschem Boden und ihr Einsatz ist in einschlägigen NATO-Konzepten eingeplant.
Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich persönlich für den Abzug der US-Atombomben aus dem rheinland-pfälzischen Büchel einzusetzen. Das muss Chefsache werden! Deutschlands Beitrag zu „Global Zero“ besteht bisher nur aus Worten, nicht Taten.
Atombomben haben keinen Platz in einem Bündnis, in dem die Bundesrepublik Mitglied ist. Wir fordern daher den Verteidigungsminister zu Guttenberg auf, sich für eine Rücknahme der nuklearen Doktrin in der neuen NATO-Strategie einzusetzen. Die Bundesregierung muss dem NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen den Weg zum atomaren Ausstieg aufzeigen.
Das wären zwei ehrliche und würdige Schritte, den Opfern von Hiroshima zu gedenken.
Wir Jusos unterstützen das Bündnis „Unsere Zukunft atomwaffenfrei“. Mehr Informationen unter www.atomwaffenfrei.de




